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Wir bringen die Werte der Falknerei in die Zukunft Europas ein!

 

Über uns

FALKNERINNEN UND FALKNER haben im Laufe von Jahrtausenden eine große Fülle an Wissen und Fachkompetenzen angehäuft. Ihre Passion für Greifvögel, Wild, Jagdreviere und für die Natur im Allgemeinen haben Falkner:innen zu einer sehr qualifizierten Gruppe gemacht, wenn es um Themen wie Naturschutz, nachhaltige Jagdkultur und Tierschutz geht.

Es ist weithin anerkannt, dass Falkner:innen seit Jahrhunderten die Bemühungen um diese Themen initiiert und angeführt haben. Dabei haben sich die bemerkenswerten Fortschritte bei Techniken und Fachwissen parallel zu unserer Vision einer vernünftigen Nutzung der natürlichen Ressourcen entwickelt. Falkner:innen haben zahlreiche und äußerst wichtige Beiträge zur biologischen Erforschung wild lebender Greifvögel, ihrer Beutetiere und Lebensräume geleistet – ganz zu schweigen von anderen Bereichen wie der Veterinärmedizin, Ethologie, Zucht, Rehabilitations-, Freilassungs- und Restaurationstechniken, innovativen Rechtsvorschriften für bessere Naturschutzmaßnahmen und der Aufrechterhaltung sinnvoller Jagdtraditionen durch generationenübergreifende Bildung.

Die UNESCO hat die Falknerei in 18 Ländern, davon neun in Europa, als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Die kulturellen Ausdrucksformen der Falknerei haben ein sehr buntes Erbe hinterlassen, das sich in der Archäologie, in historischen Berichten, literarischen Beschreibungen, in der Kunstgeschichte, in Orts- und Familiennamen, in der Musik und im Theater wiederfindet. In Europa gibt es eine bemerkenswerte Vielfalt dieser Ausdrucksformen auf einem relativ kleinen geografischen Gebiet.

Das Hauptziel der EFFC besteht darin, die Rolle der Falkner:innen in einem europäischen (oder in einem mit Europa verbundenen) Kontext aufrechtzuerhalten und aufzuwerten, indem Projekte, an denen Falkner:innen beteiligt sind, unterstützt und gegebenenfalls finanziert werden. Dabei werden wir uns auf zwei Hauptbereiche konzentrieren: Natur- & Tierschutz sowie Kultur & Bildung.

Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Falknerei einen Beitrag zu der europäischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts leistet und dabei hilft, die Dinge, die uns wichtig sind, für unsere Kinder und Enkelkinder zu bewahren. Wir wissen, dass die Falknerei über eine Wissens- und Kompetenzbasis verfügt, die uns befähigt, dabei eine bedeutende Rolle zu spielen – ganz wie es unser Slogan ausdrückt: „Wir bringen die Werte der Falknerei in die Zukunft Europas ein“.

José Manuel Rodríguez-Villa, Vorsitzender der EFFC

 

Schirmherrschaften


 
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Helen Macdonald B.A., M.A.(Cantab), MPhil - Vorsitzende

„Naturschutz, kulturelles Verständnis und artgerechte Tierhaltung sind die drei Säulen der ethischen Falknerei. Für mich sind sie der Grund, warum die EFFC in der heutigen, sich schnell verändernden Welt so wichtig ist.“

Helen Macdonald ist eine Falknerin, Naturforscherin und eine international renommierte Autorin. Sie ist für ihren Bestseller „H wie Habicht“ (2014) bekannt, welcher vom Abtragen eines Habichts nach dem Tod ihres Vaters handelt. Es wurde mit dem „Samuel Johnson Prize for non-fiction“, dem „Costa Book Award“ und dem „Prix du Meilleur Livre Étranger“ ausgezeichnet und in 24 Sprachen übersetzt. Frau Macdonald ist eine Mitverfasserin für Artikel im New York Times Magazine und schreibt und moderiert außerdem Fernsehdokumentationen, darunter auch „H is for Hawk: A New Chapter“ (BBC Natural World und PBS Nature, 2017). Sie ist seit 1983 Falknerin und obwohl sie in den Bereichen Greifvogelschutz und -zucht sowie in der Umweltbildung mitgearbeitet hat, ist und bleibt sie eine leidenschaftliche Beizjägerin.

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J. Peter Jenny

„Berührungspunkte zwischen Mensch und Tier sind aufgrund der gesellschaftlichen Tendenz zur Naturentfremdung selten geworden. Als Falkner und Greifvogelbiologe habe ich das Privileg, praktisch mit wilden Greifvögeln zu arbeiten. Diese Erfahrungen sind von unschätzbarem Wert für unsere Bemühungen, effektiven Naturschutz zu betreiben.“

Peter Jenny trat nach elf Jahren als Präsident und CEO des „Peregrine Fund“, einer Organisation, in der er seit der Gründung eine wichtige Rolle spielte, zurück. 1970 begleitete er den Gründungsdirektor Robert Berry in die ostkanadische Arktis, um dort Wanderfalken für Zuchtprojekte zu fangen und er leitete außerdem eine der ersten Auswilderungsstationen am „Susquehanna River“. Nach dem Abschluss seines Zoologiestudiums an der „University of Montana“ leistete Jenny mit seinen Forschungen über den seltenen Orangebrustfalken Pionierarbeit für das Engagement des „Peregrine Fund“ in der Neotropis. Er war anschließend Mitbegründer des „Maya Projects“, dessen Ziel die Erforschung der Ökologie tropischer Greifvögel ist. Während seiner 18-jährigen Tätigkeit als Vizepräsident des „Peregrine Fund“ teilte er seine Zeit zwischen der Leitung des „Northern Aplomado Falcon Restoration Projects“ und der allgemeinen Programmentwicklung auf. Als überzeugter Verfechter von kooperativen Ansätzen für den Naturschutz und der Beteiligung des privaten Sektors stellte Herr Jenny mehr als 2 Millionen Hektar Privatland sicher, um die Erholung der Bestände wilder Falken zu unterstützen. Er war auch maßgeblich daran beteiligt, die bundes- und einzelstaatliche Genehmigung in den USA für die Aushorstung von Wanderfalken für die Falknerei zu erwirken. Neben der Falknerei sind seine weiteren Passionen die Hunderasse „English Setter“, das Fliegenfischen, Segeln sowie das Fliegen seiner restaurierten Stinson von 1947.

 

Vorstandsmitglieder und Experten

Janusz Sielicki – Vorsitzender

Boukje Tuinhout – Schatzmeisterin

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Dr Adrian Lombard – Mitglied

Adrian Lombard ist seit 2013 Präsident der „International Association for Falconry and Conservation of Birds of Prey (IAF)“. Zuvor war er fünf Jahre lang Exekutivsekretär der IAF. Darüber hinaus war er südafrikanischer Delegierter in dieser Organisation. Er übt die Falknerei seit seinem 12. Lebensjahr aus und war Vorsitzender des „Cape Falconry Club“ und der „South African Falconry Association“. Er ist praktizierender Arzt in einer privaten Praxis in Kapstadt, Südafrika. 1976 schloss er sein Medizinstudium an der „University of Rhodesia“ ab und erhielt eine „Fellowship of the College of Family Practitioners“ vom „College of Medicine of South Africa“.

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Dr Andrew Dixon, BSc., PhD. – Experte für Natur- und Tierschutz

Andrew Dixon ist Manager für Forschungsprojekte beim „Emirates Falconer's Club“, Abu Dhabi, wo er sich mit der Ökologie und dem Schutz von Greifvögeln befasst und sowohl Forschungs- als auch Naturschutzprojekte durchführt. Seine Forschungsprojekte konzentrieren sich hauptsächlich auf die Untersuchung der Populationsdynamiken, um jene Prozesse besser zu verstehen, die die Populationen von Greifvögeln beeinflussen. Dr. Dixons Forschungsarbeit umfasst fortschrittliche genetische und genomische Ansätze in Verbindung mit modernen technologischen Verfahren wie der Satellitentelemetrie, um so wichtige Fragen der Naturschutzbiologie klären zu können. Seine Projekte zum Naturschutzmanagement beruhen auf wissenschaftlicher Forschung und zielen darauf ab, die Faktoren zu bekämpfen, die die Populationen wichtiger Arten, insbesondere des gefährdeten Sakerfalken, bedrohen. Zu den Managementprojekten gehören beispielsweise die Errichtung künstlicher Nester in Gebieten, in denen die Saker-Brutpopulation durch die geringe Verfügbarkeit von Nistplätzen eingeschränkt ist, sowie die Bewertung verschiedener Methoden zur Verringerung der Gefahr von Stromschlägen an Stromleitungen. Dr. Dixon arbeitet seit 2005 an Forschungs- und Schutzprojekten für die Falkner:innen von Abu Dhabi. Dazu zählen Studien über Wanderfalken und Gerfalken in der russischen Arktis sowie über den Sakerfalken in einem Großteil seines eurasischen Verbreitungsgebiets von Osteuropa über Zentralasien bis zum tibetischen Plateau.

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Hilary White – Obmann für Öffentlichkeitsarbeit

Hilary White ist Journalist, Schriftsteller, Forscher und Naturschützer und lebt in Dublin (Irland). Seine Artikel über Falknerei und Greifvögel sind in nationalen und internationalen Medien erschienen. Derzeit arbeitet er an einem Buch über Greifvögel und Menschen, das im Jahr 2023 erscheinen soll. Er ist Vorstandsmitglied der „International Association for Falconry and Conservation of Birds of Prey (IAF)“ und unterstützt den „Irish Hawking Club“ in Fragen der Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit. Im Jahr 2017 wurde er mit dem „IAF Presidential Award for Services to Falconry“ ausgezeichnet.